Die 4. Jobmesse für die Region

in der Stadthalle Erding am 15. + 16. März 2019 von 9–18 Uhr

Hallo Erding konnte die beiden Coaches für eine Kolumne gewinnen, die von nun an wöchentlich hier zu finden sein wird. Erhalten Sie von den beiden Expertinnen Woche für Woche wichtige Tipps rund um das Thema Bewerbung.

Für Berufseinsteiger

„Was willst du denn eigentlich mal werden?“

Wenn Jugendlichen diese Frage gestellt wird, verursacht sie „Schmerzen“ wie ein Fünfer in Mathe oder Deutsch. Und das ist sehr gut nachvollziehbar, denn wie kann man mit 15, 16 oder 17 Jahren denn schon genau wissen, was man in seinem Leben beruflich machen soll? Und auch viele junge Erwachsene finden es sehr schwer, die geeignete Ausbildung oder das richtige Studium zu finden.

Immer bricht noch jeder dritte Berufsoder Studiumseinsteiger seine Ausbildung ab, da im Vorfeld häufig nicht klar ist, was die Einsteiger erwartet. Denn wie soll das auch gehen, wenn jeglicher Erfahrungswert diesbzgl. fehlt?
Kirstin Wolf, Pädagogin, Berufscoach und Inhaberin der deutschen Akademie für junge Karrieren (DAJUKA) aus Erding, coacht junge Menschen auf dem schwierigen Weg zu ihrem Traumberuf und hat wertvolle Tipps für den richtigen Berufseinstieg.

Kirstin Wolf
www.dajuka.de

Für Berufsprofis

Neuanfang in der Mitte des Lebens:
Und was machst du jetzt?

Mitten im Leben erwischt uns manchmal die Erkenntnis, dass dieser Job nicht mehr der Richtige ist, oder aber noch schlimmer, das Unternehmen hat andere Pläne und wir passen nicht mehr ins System. In beiden Fällen steht ein Neuanfang vor der Tür. Was wir nicht mehr wollen, wissen wir dann meistens, aber was wir wollen ist noch völlig unklar.
Was ist mir eigentlich wichtig? Worauf lege ich wert? Was sind meine Talente und an was hätte ich richtig Spaß? Wer will mich überhaupt noch? Diese und ähnliche Fragen kreisen in unseren Köpfen und machen uns eher mürbe als froh. Das Fragezeichen, wie die eigene Zukunft aussehen soll, bleibt. Genau hierfür ist Silvia Ziolkowski Expertin. Sie erarbeitet in ihren Coachings mit den Menschen ihren eigenen Zukunftsweg und macht sich gemeinsam mit ihren Klienten auf den spannenden Prozess die wichtigen Fragen für den Neuanfang zu klären.

Die Autorin und Inhaberin der ArtVia net.consult steht als Coach allen Besuchern der Jobmesse für ein Gespräch zur Verfügung.

Silvia Ziolkowski
www.silvia-ziolkowski.de

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2. Kolumne

Für Berufseinsteiger

Was will ich eigentlich?

Wichtig ist es, erst einmal zu wissen, was man beruflich gerne machen will. Das ist äußerst schwierig, denn es gibt knapp 400 Ausbildungsberufe und einige tausend Studiengänge, die man als Jugendlicher ja gar nicht kennen kann. Die Eltern können häufig auch nicht weiterhelfen und die meisten Freunde sind genauso planlos.
Was kannst du also tun?
1. Sei neugierig!: Ich empfehle dir ein kleines bisschen neugieriger durch das ganz normale Leben zu gehen. Wenn du z.B. beim Bummeln durch die Stadt irgendetwas siehst, dasdich interessiert, dann mache ein Foto davon. Das kannst du dann später noch einmal mit FreundInnen, Eltern oder auch mit sog. BerufsberaterInnen anschauen, die dir dann Hinweise auf die Berufe geben können, die zu dem Foto passen. Außerdem bietet Youtube unter dem „Stichwort Berufsfindung“ eine ganze Menge Filme, die sich mit dem Thema beschäftigen und zudem gibt es zu fast jedem Beruf und Studium einen Beitrag, der dir zeigt, was dich darin erwartet.
2. Höre auf dein Bauchgefühl: Wenn du an einen möglichen Beruf denkst und in dich reinfühlst, merkst du ganz genau, ob dich etwas begeistert oder ob dir etwas „Bauchschmerzen“ bereitet. Alles, was dein Bauch ablehnt, vergisst du bitte sofort wieder!
3. Führe eine Berufe-Liste: Alle Berufe, die dich ansprechen, schreibe bitte auf, damit du sie nicht vergisst. Diese solltest du dir nun genauer betrachten und wie du das am besten machst, liest du hier in den nächsten Wochen.

Kirstin Wolf
www.dajuka.de

Für Berufsprofis

Neuanfang – alles auf Null!
Was ist der erste Schritt?

Egal ob Sie sich verändern wollen oder müssen. Die Herausforderung ist fast dieselbe. Sie sollten sich erst einmal über Ihre Ziele klar werden. Dazu brauchen Sie Zeit, denn der Kopf ist meist noch voll vom Alten. Wenn Sie es sich leisten können, dann empfehle ich Ihnen eine schöpferische Pause von vier bis acht Wochen, in der Sie erst einmal nichts Zielgerichtetes tun. Kümmern Sie sich um Ihre Gesundheit, entrümpeln Sie Ihr Zu Hause, besuchen Sie Freunde und machen Sie einfach nur das, was Ihnen gerade Freude bereitet. In dieser Zeit können Sie völlig unstrukturiert eine „wilde Liste“ anfertigen und Ideen sammeln. Besorgen Sie sich dafür ein schönes Notizbuch und machen Sie es zu Ihrem Begleiter für den Neuanfang. Achten Sie beim Aufschreiben vor allem auf die Freudethemen. Was gibt Ihnen Energie? Wo verspüren Sie Lust? Was fällt Ihnen leicht? Welche Hinweise gibt es aus Ihrer Umgebung? So lernen Sie sich ein wenig neu kennen und entdecken vielleicht wieder Seiten an sich, die Sie durch den Alltag längst vergessen hatten. Dieser erste Schritt dient dazu, sich selbst bewusst zu werden und die Akkus aufzuladen. Und manchmal kommt gerade in der Phase des „Nichts-Wollens“ die ein oder andere Gelegenheit vorbei, die man dann auch wahrnimmt, weil man nicht schon verkrampft nach einer neuen Stelle sucht. Aber auch wenn keine Gelegenheit vorbeikommt, werden Sie gestärkt sein und dies später auch im Bewerbungsgespräch ausstrahlen.

Silvia Ziolkowski
www.silvia-ziolkowski.de

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3. Kolumne

Für Berufseinsteiger

Fragen kostet nix!

Lieber Berufseinsteiger! Nimm nun deine Berufsliste zur Hand. Jetzt geht es darum, von dieser Liste den Beruf zu finden, der am besten zu dir passt. Um das herauszufinden hilft erst einmal nur eines:
Fragen, fragen, fragen:
Frage alle, die du kennst nach den Berufen auf deiner Liste. Das können deine Eltern, die Nachbarn, die älteren Jugendlichen aus dem Sportverein, dein Onkel, deine Tante, dein Cousin, deine Cousine, die Geschwister deiner Freunde, etc. sein. Dann frage denjenigen Löcher in den Bauch, die einem dieser Berufe nachgehen. Frage sie, wie dieser Beruf so ist, was die Inhalte und Aufgabenbereiche sind, wie ein Tagesablauf in diesem Beruf ist, wie viel Urlaub und Freizeit man hat, wie die Kollegen sind, ob der Betrieb groß oder klein ist und vieles andere mehr. Einfach alles, was dir einfällt und was du wissen willst. Lass dir alles genau erzählen und höre ganz genau hin. Versuche dich dann in das Erzählte hineinzuversetzen und mach dir ein Bild von dem Beruf. Höre wieder auf deinen Bauch, der dir vor allem sagen wird, welcher Beruf ihm nicht gefällt. Den streichst du dann wieder von deiner Berufsliste, bis nur noch wenige übrig bleiben. Beim Fragen wirst du Vieles erfahren, das du gar nicht kennst und was dich vielleicht neugierig macht oder dir wird von verschiedenen Berufsinhalten und -aufgaben erzählt, die du spannend findest. Vielleicht hörst du auch von Unternehmen, die du interessant findest oder triffst Leute, die du toll findest und mit denen du gerne einmal zusammenarbeiten möchtest. Doch BEVOR du nun losläufst und dir einen dieser für dich interessanten Berufe suchst, gilt die Regel: AUSPROBIEREN! Organisiere dir für die Berufe, die dich interessieren, ein Praktikum und schnupper einfach mal hinein. Wie das am besten funktioniert, liest Du hier das nächste Mal.

Kirstin Wolf
www.dajuka.de

Für Berufsprofis

Was will ich mit dem Rest meines Lebens machen?

Was wir nicht mehr wollen, wissen wir meistens, aber was wir wirklich wollen scheint noch völlig unklar. Darüber mussten wir uns in der Vergangenheit ja auch keine Gedanken machen.
Unser berechtigter Anspruch: „Jetzt soll es auch was sein, was uns erfüllt, woran wir Spaß haben und es braucht ein Unternehmen, das unsere Expertise zu würdigen weiß.“ Nur – wo anfangen?
Bauen Sie Ihr Zukunftshaus und stellen Sie für sich soviel Klarheit wie möglich her. Ich empfehle Ihnen im 1. Schritt Ihre „wilde Liste“ (siehe Beitrag vom 30.01.) zur Hand zu nehmen und diese nach Talenten, Werten und Freuden zu strukturieren. Fragen Sie sich zusätzlich: Was ist mir wichtig? Worauf lege ich wert? Was sind meine Talente bzw. was kann ich gut? Was lässt mein Herz hüpfen und was würde mir richtig Freude machen? Lassen Sie sich Zeit. Sammeln Sie und fragen Sie auch Ihr enges Umfeld. Je klarer Ihr Bild hier ist, umso eher werden Sie wissen, was zu Ihnen passt und womit Sie den Rest Ihres Lebens verbringen wollen. Checklisten mit den wichtigsten Fragen um auf Ihre Werte/Talente/Freuden zu kommen finden Sie hier:
www.silvia-ziolkowski.de/bonusmaterial-zukunftshaus und ausführlich in meinem Buch/Hörbuch: Bau Dir Deine Zukunft.

Silvia Ziolkowski
www.silvia-ziolkowski.de

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