Die 4. Jobmesse für die Region

in der Stadthalle Erding am 15. + 16. März 2019 von 9–18 Uhr

Hallo Erding konnte die beiden Coaches für eine Kolumne gewinnen, die von nun an wöchentlich hier zu finden sein wird. Erhalten Sie von den beiden Expertinnen Woche für Woche wichtige Tipps rund um das Thema Bewerbung.

Für Berufseinsteiger

„Was willst du denn eigentlich mal werden?“

Wenn Jugendlichen diese Frage gestellt wird, verursacht sie „Schmerzen“ wie ein Fünfer in Mathe oder Deutsch. Und das ist sehr gut nachvollziehbar, denn wie kann man mit 15, 16 oder 17 Jahren denn schon genau wissen, was man in seinem Leben beruflich machen soll? Und auch viele junge Erwachsene finden es sehr schwer, die geeignete Ausbildung oder das richtige Studium zu finden.

Immer bricht noch jeder dritte Berufsoder Studiumseinsteiger seine Ausbildung ab, da im Vorfeld häufig nicht klar ist, was die Einsteiger erwartet. Denn wie soll das auch gehen, wenn jeglicher Erfahrungswert diesbzgl. fehlt?
Kirstin Wolf, Pädagogin, Berufscoach und Inhaberin der deutschen Akademie für junge Karrieren (DAJUKA) aus Erding, coacht junge Menschen auf dem schwierigen Weg zu ihrem Traumberuf und hat wertvolle Tipps für den richtigen Berufseinstieg.

Kirstin Wolf
www.dajuka.de

Für Berufsprofis

Neuanfang in der Mitte des Lebens:
Und was machst du jetzt?

Mitten im Leben erwischt uns manchmal die Erkenntnis, dass dieser Job nicht mehr der Richtige ist, oder aber noch schlimmer, das Unternehmen hat andere Pläne und wir passen nicht mehr ins System. In beiden Fällen steht ein Neuanfang vor der Tür. Was wir nicht mehr wollen, wissen wir dann meistens, aber was wir wollen ist noch völlig unklar.
Was ist mir eigentlich wichtig? Worauf lege ich wert? Was sind meine Talente und an was hätte ich richtig Spaß? Wer will mich überhaupt noch? Diese und ähnliche Fragen kreisen in unseren Köpfen und machen uns eher mürbe als froh. Das Fragezeichen, wie die eigene Zukunft aussehen soll, bleibt. Genau hierfür ist Silvia Ziolkowski Expertin. Sie erarbeitet in ihren Coachings mit den Menschen ihren eigenen Zukunftsweg und macht sich gemeinsam mit ihren Klienten auf den spannenden Prozess die wichtigen Fragen für den Neuanfang zu klären.

Die Autorin und Inhaberin der ArtVia net.consult steht als Coach allen Besuchern der Jobmesse für ein Gespräch zur Verfügung.

Silvia Ziolkowski
www.silvia-ziolkowski.de

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2. Kolumne

Für Berufseinsteiger

Was will ich eigentlich?

Wichtig ist es, erst einmal zu wissen, was man beruflich gerne machen will. Das ist äußerst schwierig, denn es gibt knapp 400 Ausbildungsberufe und einige tausend Studiengänge, die man als Jugendlicher ja gar nicht kennen kann. Die Eltern können häufig auch nicht weiterhelfen und die meisten Freunde sind genauso planlos.
Was kannst du also tun?
1. Sei neugierig!: Ich empfehle dir ein kleines bisschen neugieriger durch das ganz normale Leben zu gehen. Wenn du z.B. beim Bummeln durch die Stadt irgendetwas siehst, dasdich interessiert, dann mache ein Foto davon. Das kannst du dann später noch einmal mit FreundInnen, Eltern oder auch mit sog. BerufsberaterInnen anschauen, die dir dann Hinweise auf die Berufe geben können, die zu dem Foto passen. Außerdem bietet Youtube unter dem „Stichwort Berufsfindung“ eine ganze Menge Filme, die sich mit dem Thema beschäftigen und zudem gibt es zu fast jedem Beruf und Studium einen Beitrag, der dir zeigt, was dich darin erwartet.
2. Höre auf dein Bauchgefühl: Wenn du an einen möglichen Beruf denkst und in dich reinfühlst, merkst du ganz genau, ob dich etwas begeistert oder ob dir etwas „Bauchschmerzen“ bereitet. Alles, was dein Bauch ablehnt, vergisst du bitte sofort wieder!
3. Führe eine Berufe-Liste: Alle Berufe, die dich ansprechen, schreibe bitte auf, damit du sie nicht vergisst. Diese solltest du dir nun genauer betrachten und wie du das am besten machst, liest du hier in den nächsten Wochen.

Kirstin Wolf
www.dajuka.de

Für Berufsprofis

Neuanfang – alles auf Null!
Was ist der erste Schritt?

Egal ob Sie sich verändern wollen oder müssen. Die Herausforderung ist fast dieselbe. Sie sollten sich erst einmal über Ihre Ziele klar werden. Dazu brauchen Sie Zeit, denn der Kopf ist meist noch voll vom Alten. Wenn Sie es sich leisten können, dann empfehle ich Ihnen eine schöpferische Pause von vier bis acht Wochen, in der Sie erst einmal nichts Zielgerichtetes tun. Kümmern Sie sich um Ihre Gesundheit, entrümpeln Sie Ihr Zu Hause, besuchen Sie Freunde und machen Sie einfach nur das, was Ihnen gerade Freude bereitet. In dieser Zeit können Sie völlig unstrukturiert eine „wilde Liste“ anfertigen und Ideen sammeln. Besorgen Sie sich dafür ein schönes Notizbuch und machen Sie es zu Ihrem Begleiter für den Neuanfang. Achten Sie beim Aufschreiben vor allem auf die Freudethemen. Was gibt Ihnen Energie? Wo verspüren Sie Lust? Was fällt Ihnen leicht? Welche Hinweise gibt es aus Ihrer Umgebung? So lernen Sie sich ein wenig neu kennen und entdecken vielleicht wieder Seiten an sich, die Sie durch den Alltag längst vergessen hatten. Dieser erste Schritt dient dazu, sich selbst bewusst zu werden und die Akkus aufzuladen. Und manchmal kommt gerade in der Phase des „Nichts-Wollens“ die ein oder andere Gelegenheit vorbei, die man dann auch wahrnimmt, weil man nicht schon verkrampft nach einer neuen Stelle sucht. Aber auch wenn keine Gelegenheit vorbeikommt, werden Sie gestärkt sein und dies später auch im Bewerbungsgespräch ausstrahlen.

Silvia Ziolkowski
www.silvia-ziolkowski.de

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3. Kolumne

Für Berufseinsteiger

Fragen kostet nix!

Lieber Berufseinsteiger! Nimm nun deine Berufsliste zur Hand. Jetzt geht es darum, von dieser Liste den Beruf zu finden, der am besten zu dir passt. Um das herauszufinden hilft erst einmal nur eines:
Fragen, fragen, fragen:
Frage alle, die du kennst nach den Berufen auf deiner Liste. Das können deine Eltern, die Nachbarn, die älteren Jugendlichen aus dem Sportverein, dein Onkel, deine Tante, dein Cousin, deine Cousine, die Geschwister deiner Freunde, etc. sein. Dann frage denjenigen Löcher in den Bauch, die einem dieser Berufe nachgehen. Frage sie, wie dieser Beruf so ist, was die Inhalte und Aufgabenbereiche sind, wie ein Tagesablauf in diesem Beruf ist, wie viel Urlaub und Freizeit man hat, wie die Kollegen sind, ob der Betrieb groß oder klein ist und vieles andere mehr. Einfach alles, was dir einfällt und was du wissen willst. Lass dir alles genau erzählen und höre ganz genau hin. Versuche dich dann in das Erzählte hineinzuversetzen und mach dir ein Bild von dem Beruf. Höre wieder auf deinen Bauch, der dir vor allem sagen wird, welcher Beruf ihm nicht gefällt. Den streichst du dann wieder von deiner Berufsliste, bis nur noch wenige übrig bleiben. Beim Fragen wirst du Vieles erfahren, das du gar nicht kennst und was dich vielleicht neugierig macht oder dir wird von verschiedenen Berufsinhalten und -aufgaben erzählt, die du spannend findest. Vielleicht hörst du auch von Unternehmen, die du interessant findest oder triffst Leute, die du toll findest und mit denen du gerne einmal zusammenarbeiten möchtest. Doch BEVOR du nun losläufst und dir einen dieser für dich interessanten Berufe suchst, gilt die Regel: AUSPROBIEREN! Organisiere dir für die Berufe, die dich interessieren, ein Praktikum und schnupper einfach mal hinein. Wie das am besten funktioniert, liest Du hier das nächste Mal.

Kirstin Wolf
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Für Berufsprofis

Was will ich mit dem Rest meines Lebens machen?

Was wir nicht mehr wollen, wissen wir meistens, aber was wir wirklich wollen scheint noch völlig unklar. Darüber mussten wir uns in der Vergangenheit ja auch keine Gedanken machen.
Unser berechtigter Anspruch: „Jetzt soll es auch was sein, was uns erfüllt, woran wir Spaß haben und es braucht ein Unternehmen, das unsere Expertise zu würdigen weiß.“ Nur – wo anfangen?
Bauen Sie Ihr Zukunftshaus und stellen Sie für sich soviel Klarheit wie möglich her. Ich empfehle Ihnen im 1. Schritt Ihre „wilde Liste“ (siehe Beitrag vom 30.01.) zur Hand zu nehmen und diese nach Talenten, Werten und Freuden zu strukturieren. Fragen Sie sich zusätzlich: Was ist mir wichtig? Worauf lege ich wert? Was sind meine Talente bzw. was kann ich gut? Was lässt mein Herz hüpfen und was würde mir richtig Freude machen? Lassen Sie sich Zeit. Sammeln Sie und fragen Sie auch Ihr enges Umfeld. Je klarer Ihr Bild hier ist, umso eher werden Sie wissen, was zu Ihnen passt und womit Sie den Rest Ihres Lebens verbringen wollen. Checklisten mit den wichtigsten Fragen um auf Ihre Werte/Talente/Freuden zu kommen finden Sie hier:
www.silvia-ziolkowski.de/bonusmaterial-zukunftshaus und ausführlich in meinem Buch/Hörbuch: Bau Dir Deine Zukunft.

Silvia Ziolkowski
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4. Kolumne

Für Berufseinsteiger

Nutze Dein Netzwerk...

...zum Praktikum suchen und machen!
Eine Ausbildung dauert ca. drei Jahre, ein Studium bis zu fünf Jahre und das Arbeitsleben danach viele Jahrzehnte. Das ist eine lange Zeit und diese hält man nur durch, wenn man SPASS dabei hat. Einen Beruf, der Spaß macht, sollte man jedoch entdecken BEVOR man einen Ausbildungsvertrag unterschreibt bzw. sich für ein Studium einschreibt. Und das geht NUR durch Ausprobieren: Nun gilt es von deiner Liste mit den für dich interessanten Berufen mindestens drei auszuwählen, die zu deinen Favoriten zählen, und dir hierfür jeweils ein Praktikum zu suchen. Auch dafür sollte als erstes wieder dein Netzwerk zum Tragen kommen: Hör dich bei Freunden, Bekannten und Verwandten usw. um, wer den Beruf ausübt, den du gerne ausprobieren möchtest. Diese Person bittest du dann, dir bzgl. des Praktikums zu helfen. Wenn du aus deinem Bekanntenkreis niemanden kennst, der dir behilflich sein kann, dann frag einfach deine LehrerInnen oder auch die Arbeitsagentur. Du kannst zudem eine Jobmesse besuchen, auf der Betriebe ausstellen, deren Berufe dich interessieren. Zu guter Letzt ist dir natürlich immer auch das Internet eine Hilfe. Nutze hier, neben den Praktikumsportalen, auch deine Netzwerke aus Facebook, Insta etc. und schau, wer dir weiterhelfen kann. Oft genügt dann ein kurzes Anschreiben und ein einfacher Lebenslauf, um dich für das Praktikum zu bewerben. Manchmal reicht es aber auch, bei deinem Wunschunternehmen einmal kurz anzurufen, um dich für das Praktikum ins Spiel zu bringen. Viele Betriebe schreiben auch die Voraussetzungen für ein Praktikum auf ihre Internetseite und bieten die Möglichkeit einer Bewerbung per Email oder online. Im Praktikum gilt es dann, so viele Erfahrungen wie möglich zu sammeln und wie das geht, erfährst du hier das nächste Mal.

Kirstin Wolf
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Für Berufsprofis

Nutzen Sie Ihr Netzwerk

Freunde, Bekannte, alte Kontakte, Geschäftspartner – jeder kann jetzt ein wertvoller Unterstützer sein. Lassen Sie Ihr Umfeld wissen, dass Sie auf der Suche nach etwas Neuem sind.

Vorsicht vor falscher Bescheidenheit und vornehmer Zurückhaltung, das dient Ihnen in dieser Situation nicht. Sprechen Sie die Menschen, von denen Sie glauben, Sie könnten Ihnen einen wertvollen Hinweis geben, aktiv an: „Ich bin auf der Suche nach einer neuen Stelle, im Bereich xy und freue mich, wenn Dir hier etwas zu Ohren kommt. Vielleicht hast Du ja auch eine Idee wer hier etwas wissen könnte?“. Die meisten Menschen helfen gerne und haben möglicherweise den ein oder anderen wertvollen Tipp für Sie parat.

Denken Sie auch an die Social Media-Kanäle. Aktualisieren Sie Ihr XING-Profil und sprechen Sie auch dort Ihre Kontakte gezielt an. Nehmen Sie an Netzwerktreffen teil und erweitern Sie Ihr Netzwerk. Oft gibt es in der Region monatliche Treffen, die Sie nutzen können, um sich ins Spiel zu bringen. Gerade XING ist hier eine gute Plattform, um diese zu finden und um sich unkompliziert eine Community aufzubauen – besonders wenn Sie sich in Zukunft vielleicht selbstständig machen wollen, ist das wertvoll.

Silvia Ziolkowski
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5. Kolumne

Für Berufseinsteiger

Sei neugierig!

Lieber Berufseinsteiger, hast du einen Praktikumsplatz gefunden, gilt es jetzt, alles über den Beruf zu erfahren. Deshalb bitte deinen Praktikumsbetreuer gleich zu Beginn, möglichst viel Einblick in die Tätigkeiten zu erhalten, die zu dem Beruf gehören, den du ausprobierst. Nun ist es wichtig, dass du alles ganz genau beobachtest und hinterfragst. Am besten machst du dir hierzu immer Notizen und schreibst außerdem alle Fragen auf, die dir zum Beruf und zu der Firma einfallen. Suche dann unbedingt den Kontakt zu den Azubis des Unternehmens, die bereits den Beruf erlernen, und frage sie alles, was du wissen möchtest. Erzähle außerdem deinen Freunden vom Praktikum. Du wirst sehen, dass dir dabei auch noch weitere Fragen einfallen, die du während des Praktikums beantwortet haben möchtest. Höre außerdem auch wieder auf dein Bauchgefühl: Wenn es dir in der Firma gefällt und du die Arbeit interessant findest, erkennst du, dass dieser Beruf eine Möglichkeit für dich wäre. Wenn dir das Praktikum Bauchschmerzen bereitet, so ist der Beruf und/oder das Unternehmen sicherlich nichts für dich. Dann auf zu einem neuen Praktikum bzgl. eines anderen Berufs.
Gefällt dir allerdings der Beruf, dann solltest du nachfragen, ob eine Ausbildung in dem Betrieb möglich ist. Wenn ja, kannst du dich dort bewerben und du hast gute Chancen, wenn du dich auf dein Praktikum berufst bzw. deine Praktikumsbescheinigung beilegst. Wenn nein, halte nach anderen Unternehmen Ausschau, die die Berufsausbildung auch anbieten. Bevor du dich dort bewirbst, solltest du aber auch wieder Erkundigungen einholen oder dort noch ein Schnupperpraktikum machen. Wie du dich nun am besten für einen Ausbildungsplatz oder ähnliches bewirbst, erfährst du hier beim nächsten Mal.

Kirstin Wolf
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Für Berufsprofis

Bleiben Sie neugierig!

Was interessiert Sie? Welches Unternehmen würden Sie wahnsinnig gerne von innen kennenlernen? Welche Angebote haben Sie schon erhalten, die Sie eigentlich für unpassend halten?
Ich empfehle Ihnen in dieser Phase einfach mal den Kopf und die Vernunft auszuschalten und auf Ihren Bauch und Ihre kindliche Neugierde zu hören. Wann haben Sie schon mal wieder die Chance, neue Branchen und Möglichkeiten kennenzulernen?
Klar, heißt das auch über den eigenen Schatten zu springen und die Komfortzone zu verlassen. Es geht darum Erfahrungen zu sammeln, denn so sind Sie bestens gerüstet, wenn dann Ihre Traumfirma vor der Türe steht. Mein Tipp für Sie: Bewerben Sie sich auch bei Unternehmen, zu denen Sie nicht unbedingt wollen. Schreiben Sie Blindbewerbungen an Ihre Lieblingsfirmen und erklären Sie in Ihrem Anschreiben, wieso dieses Unternehmen für Sie so toll ist. Bieten Sie an, auch für einen Schnuppertag/Schnupperwoche zur Verfügung zu stehen, um sich besser kennenzulernen.
Momentan haben wir einen idealen Markt für Bewerber – nutzen Sie das, indem Sie vor allem Ihre Wunscharbeitgeber ansprechen. Einfach und unproblematisch ist das auf Jobmessen möglich. Also kommen Sie zur Localjob nach Erding, üben Sie und seien Sie neugierig auf die vielen tollen Unternehmen. So entwickeln Sie auch ein Gespür, auf was die Unternehmen heute wert legen.

Silvia Ziolkowski
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6. Kolumne

Für Berufseinsteiger

Sei sorgfältig mit deinem Lebenslauf!

Hast du nun ein Unternehmen gefunden, bei dem du dich für ein Praktikum und/oder für einen Ausbildungsplatz oder Job bewerben willst, dann solltest du mit einem lückenlosen, sorgfältig zusammengestellten, Lebenslauf trumpfen:

Hierfür schreibst du erst einmal alles zusammen, was du, ausgehend von heute bis hin zu deiner Grundschulzeit, gemacht hast. All das sollte natürlich Schule und Beruf (bisherige Praktika oder Berufsschnuppertage) betreffen. Aber auch deine Hobbies und Interessen sind für deinen zukünftigen Arbeitgeber interessant. Wichtig ist dabei, dass du nichts vergisst und vor allem das aufschreibst, das für den Beruf, für den du dich bewirbst, wichtig ist. Wenn du z.B. Kfz-MechatronikerIn werden möchtest und du dich sehr gerne mit Autos beschäftigst, sollte das dein zukünftiger Arbeitgeber unbedingt wissen. Oder wenn du ErzieherIn werden willst und schon ein Praktikum im Kindergarten gemacht hast, solltest du das unbedingt mit aufnehmen.

Falls du auch schon Zeugnisse oder Bescheinigungen für deine Praktika erhalten hast, solltest du diese, zusammen mit deinem letzten Schulzeugnis, auch hinzufügen. Außerdem ist es wichtig, dass deine Kontaktdaten und dein Geburtsdatum drin stehen und der Lebenslauf gut aussieht: Alles schön untereinander schreiben, in der richtigen zeitlichen Reihenfolge anordnen (man fängt mit dem neuesten Datum an) und die Unterschrift (auch digital) nicht vergessen! Nun gilt es, in einem kurzen Anschreiben von dir und deinen Fähigkeiten zu überzeugen.

Wie das genau geht, erfährst du hier nächste Woche.

Kirstin Wolf
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Für Berufsprofis

Anschreiben, Lebenslauf und Co

Was alles zu einer Bewerbung gehört, erfahren Sie hier nicht. Denn auf der Erdinger Jobmesse gibt es direkt neben meinem Coachingstand einen Bewerbungsmappencheck, der genau weiß, was heute alles wichtig ist. Mir geht es vielmehr um die persönliche Note und die Individualität. Schließlich kommen Sie nicht frisch von der Uni oder Schule sondern haben schon einen Sack an Lebenserfahrung dabei: Das kann ein besonderes Ehrenamt sein, ein Vorsitz in einem Verein, ein Engagement für Tiere, oder was auch immer. Bitte erwähnen Sie das in Ihrem Lebenslauf, es sagt viel mehr über Sie aus, als nur die Zahlen-DatenFakten Ihres bisherigen Berufslebens. Ebenso gehört für mich ein ausgeprägtes Hobby in den Lebenslauf: Vielleicht sind Sie Marathonläufer, singen solo in einem Chor oder waren ein paar Monate mit dem Zelt unterwegs. Schreiben Sie es rein. Vielleicht hat der zukünftige Chef ein ähnliches Hobby oder ist beeindruckt von Menschen die sich im Ehrenamt engagieren, und kann Sie so besser einschätzen. Auch beim Anschreiben empfehle ich Ihnen den persönlichen Touch: Was gefällt Ihnen am Unternehmen? Wie sind Sie auf die Firma aufmerksam geworden? Vielleicht kennen Sie ja auch einen der Mitarbeiter, der von seiner Arbeit schwärmt. Dann erwähnen Sie das ruhig. Gerade bei mittelständischen Unternehmen geht es um sehr viel mehr als einen Job. Der Personalverantwortliche oder Chef will vor allem die passende Person finden, die auch zum Unternehmen und der Kultur passt.

Silvia Ziolkowski
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7. Kolumne

Für Berufseinsteiger

Zeige echtes Interesse in deinem Bewerbungsanschreiben und beim Vorstellungsgespräch!

Ein Anschreiben sollte kurz und knapp geschrieben sein und auf dich neugierig zu machen, so dass du deine Chancen erhöhst, zum Vorstellungsgespräch eingeladen zu werden. Deshalb solltest du schon im ersten Satz schreiben, warum du für den Beruf, für den du dich bewirbst, deiner Meinung nach, geeignet bist. Wenn du also bereits ein Praktikum gemacht hast und dir dieser Beruf gefallen hat, solltest du das gleich zu Beginn schreiben. Dann erklärst du noch kurz, welche Berufserfahrungen oder sonstige praktische Erfahrung du ggf. schon hast und schon bist du für das Unternehmen interessant.

Wenn du dann kurz noch schreibst, was du an dem Unternehmen, bei dem du dich bewirbst, besonders interessant findest, bist du dem Vorstellungsgespräch schon viel näher. Zum Schluss noch ein Satz, in dem du versicherst, dass du dich bereits auf das Vorstellungsgespräch freust und fertig ist das Ganze. Wichtig ist dabei, dass du beim Verfassen des Anschreibens echtes Interesse zeigst und das kannst du natürlich nur, wenn du dich bei einem Unternehmen bewirbst, wo du wirklich gerne arbeiten möchtest.

Wirst du nun zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen, ist es wichtig, dass du dich gut darauf einstellst. Lustlos und unvorbereitet in ein Gespräch zu gehen, macht keinen Sinn. Achte darauf, dass du pünktlich erscheinst, dass du gepflegt aussiehst und den Namen der Person kennst, die dich eingeladen hat. Lerne deinen Lebenslauf auswendig, denn danach wirst du ganz sicher gefragt und überlege dir ganz genau, warum du bei diesem Unternehmen arbeiten möchtest. Falls du dort, wie zuvor geraten, schon ein Praktikum gemacht hast, fällt dir das ja besonders leicht. Wenn nicht, erkundige dich unbedingt im Vorfeld über die Firma und die Berufsinhalte. Wichtig ist zudem, dass du im Gespräch gut zuhörst und alle Fragen ehrlich beantwortest. Überlege dir außerdem vorher auch ein paar gute Fragen, die du unbedingt im Gespräch stellen solltest und schon zeigst du wieder echtes Interesse! Viel Erfolg!

Kirstin Wolf
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Für Berufsprofis

Augenhöhe, heißt echtes Interesse aneinander

Kürzlich war ich zu einem Interview von der Job40plus geladen, einer deutschlandweiten Jobmesse für Menschen über 40. Die Interviewerin erzählte mir, dass sie zunehmend die Erfahrung machen, dass Bewerber gegenüber den Ausstellern und potenziellen Arbeitgebern arrogant auftreten und so tun als ob sie es eigentlich nicht nötig hätten, und was ich glaube woher das kommt.

Meine Einschätzung: Die meisten Menschen fühlen sich nicht gerade beflügelt wenn sie sich um eine neue Stelle bewerben, und von daher glaube ich eher, dass es auf der einen Seite Unsicherheit ist und auf der anderen Seite ein „ich muss mich anbiedern und das habe ich nicht nötig-Gefühl“ die Situation so erscheinen lässt. Mein Tipp hier: Begegnen Sie den potentiellen Arbeitgebern auf Augenhöhe und mit echtem Interesse.

Informieren Sie sich sorgfältig über das Unternehmen und stellen Sie Fragen zur Stelle und zur Vision und den Werten der Firma (wer fragt führt). Es ist vor allem eine Kopfsache wie Sie dem Anderen begegnen. Gehen Sie grundsätzlich davon aus, dass es für beide eine Chance ist und im Idealfall gut passt. Augenhöhe können Sie dann gut herstellen, wenn Sie sich selbst bewusst sind: Was kann ich? Was ist mir bei der Zusammenarbeit wichtig? Wie will ich wirken? Dazu gehören übrigens auch die Bewerbungsunterlagen, die Kleidung und Ihre Haltung.

Wenn Sie gut gerüstet sind, können Sie ganz natürlich sein und müssen weder sich noch anderen etwas vorspielen. Ganz nebenbei unterstreicht all das dann Ihre Expertise.

Silvia Ziolkowski
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8. Kolumne

Für Berufseinsteiger

Don‘t Panic!

Einem jungen Menschen, der vor dem Berufseinstieg oder dem Studium steht, erscheint dieser Schritt in die Zukunft häufig als sehr sehr groß. Logisch, man tut ihn ja ins Ungewisse, da man diesbezüglich keine Erfahrung hat. Und das macht einen unsicher und ängstlich. Gerade deshalb ist die Phase der Berufsorientierung so wichtig und man sollte sich dafür Zeit lassen und sich nicht unter Druck setzen oder setzen lassen. Also keine Angst!

Wenn Ihr die Kolumne in den letzten Wochen verfolgt habt und nun alle empfohlenen Schritte sorgfältig geht, sollte bei der Jobsuche eigentlich nichts schief gehen. Aber klar, jeder Mensch ist anders: Manche tun sich leicht dabei, manche eher schwerer. Wenn Ihr Euch also unsicher seid bzw. trotz der vielen Tipps immer noch keine konkrete Idee habt, was Ihr nach der Schule machen wollt, dann kommt einfach auf der localjob am 15. oder 16. März in der Stadthalle Erding vorbei. Ihr findet mich im leuchtenden Schulbus direkt vor dem Eingang und dürft dort sehr gerne an einem meiner Berufsorientierungscoachings teilnehmen. Außerdem könnt Ihr in meinen Vorträgen „Absage garantiert: Die größten Fehler im Bewerbungsprozess“ und „Bewerbungsknigge: Wie man sich im Vorstellungsgespräch richtig präsentiert“ noch einmal ausführlich erfahren, wie man sich richtig bewirbt und sich optimal auf ein Vorstellungsgespräch vorbereitet, um Fehler und damit eine Absage zu vermeiden.

Kirstin Wolf
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Für Berufsprofis

Gewonnen wird im Kopf

Von was sind Sie überzeugt? Dass es bestimmt schwer ist eine neue Stelle zu finden? Dass Sie eh keiner mehr haben will? Oder eher davon: Dass Sie tolle neue Erfahrungen sammeln werden? Die Unternehmen sich freuen dürfen, wenn sie eine/n wie Sie finden? Vielleicht denken Sie jetzt, was hat denn die Ziolkowski geraucht? Ich kann Ihnen versprechen – nix! Ich weiß nur wie wir uns mit unseren Gedanken Chancen versauen können. Mein Tipp deshalb: Arbeiten Sie täglich an Ihrer Einstellung.

Wenn Sie nicht wissen wie, dann gönnen Sie sich mein Speedcoaching. Am Hallo-Stand liegt eine Liste aus, in der Sie für sich einen festen Coachingtermin reservieren können. Wir arbeiten 15 Minuten intensiv an Ihrem brennendsten Thema und ich kann Ihnen versprechen, dass Sie den einen oder anderen Impuls mit nach Hause nehmen.

Außerdem bietet das Vortragsprogramm viele interessante Themen, die Sie inspirieren werden. Meine Themen auf der Bühne: „Wissen wo´s lang geht“, „Wie tick ich eigentlich“ und „Bau Dir Deine Zukunft.“ Bei allen Themen geht es um eine aktive Zukunftsgestaltung. Vielleicht ja ein Grund mehr zur Jobmesse zu kommen. Ich freue mich auf Sie.

Und wenn Sie keine Zeit haben zu kommen, dann möchte ich Ihnen noch einen letzen Tipp mitgeben: Fragen Sie sich täglich: Wenn ich das so denke, wird es dann ein wenig leichter, schöner oder interessanter für mich?

Silvia Ziolkowski
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